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Vor allem sind Nadelbäume die Übeltäter. Aber auch Pappeln, Birken und Ahorn sind problematisch. Alle diese Gewächse sondern im Frühjahr und Sommer ein Harz ab, das in seinen negativen Auswirkungen nicht zu unterschätzen ist. Vor allem dann, wenn man den Belag, der sich beim Parken unter Bäumen auf der Autokarosserie gebildet hat, einfach ignoriert. Aber warum?
Die zunächst klebrige Flüssigkeit, die Bäume absondern, härtet nach einiger Zeit aus. Ist das passiert, wird es schwierig, die Rückstände wieder los zu werden. Zudem greift das Harz den Autolack an. Je länger ihm dazu Zeit bleibt, desto schlechter. Schafft man es dann noch mit einigem Aufwand, die Rückstände los zu werden, bleibt oft eine Verfärbung im Lack zurück. Das ist dann allerdings ein Zeichen, dass die Oberfläche des Fahrzeugs gelitten hat und angreifbarer für Umwelteinflüsse geworden ist.
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Das heißt also: ist sonstiger Schmutz hauptsächlich ein ästhetisches Problem, ist bei Baumharz Eile geboten. Besser, man wird das schnellstmöglich durch eine Fahrt durch die Waschstraße wieder los. Das klappt aber nur, solange das Eintrocknen noch nicht fortgeschritten ist. Angenommen, das ist der Fall, reicht die einfache Waschroutine nicht mehr aus. Spezielle Maßnahmen sind dann gefragt.
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Manchmal kann man dem eingetrockneten Harz noch mit heißem Seifenwasser und einem weichen Schwamm zu Leibe rücken. Wichtig dabei ist, dass man zunächst das heiße Wasser einwirken lässt, um das Harz wieder flüssig zu bekommen. Das kann einige Zeit dauern. Dann aber soll man mit vorsichtigen kreisrunden Bewegungen den Schwamm über die betroffene Fläche kreisen lassen, bis alle Rückstände beseitig sind.
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Klappt auch das nicht mehr, was bei richtig eingebackenen Harzrückständen leicht passieren kann, helfen nur noch spezielle Harzlöser, die man in Werkstätten oder dem Fachhandel kaufen kann. Zur Not – wenn partout kein Spezialreiniger zur Hand ist – kann den Job in manchen Fällen auch herkömmliches Kriechöl erledigen (WD 40). Dann aber sollte man im Nachgang die betroffene Stelle mit Autopolitur behandeln und abschließend Autowachs auftragen. Sicher ist sicher.
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Bäume als Schattenspender und Sauerstoffquelle sind ein Segen. Laub und Harz muss man als „Nebenwirkung“ in Kauf nehmen. Letzteres ist dann kein Problem, wenn man die Fahrzeugpflege nicht vernachlässigt. Das ist ja aber für alle, die ihr Auto schätzen, sowieso keine Option.
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Ein gutes Wachs verhindert ein Anhaften ,