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Bei Lichte betrachtet: Zum Glück gibt es die freie Werkstatt

Die Älteren können sich noch erinnern. Früher beruhte Kfz-Technik hauptsächlich auf der Mechanik. Alles war überschaubar. Heute sieht die Welt ganz anders aus. Immer mehr Elektronik wird im Fahrzeug verbaut. Hier sieht man dann nur noch wenig. Ins Innere dieser Technik muss man blicken. Und das geht eigentlich nur noch mit elektronischen Messgeräten. Aber damit alleine ist es nicht getan. Die Software des Autos muss man auch noch verstehen können. Dazu braucht man Daten. Die natürlich zuerst einmal im Besitz der Autohersteller sind. Ohne diese Daten kann aber keine Werkstatt viel ausrichten, das ist klar. Wer sie hat, weiß Bescheid. Wer sie nicht hat, steht vor einem Problem.

Zum Glück gibt es gesetzlich geregelt einen freien Wettbewerb. Er schreibt den Autoherstellern vor, die Daten zur Verfügung zu stellen. Und das ist das große Glück für die Allgemeinheit. Denn man stelle sich einmal vor, die Fahrzeugmarken wären alleine imstande, Autos zu reparieren. Dass das nicht im Sinne der Bevölkerung ist, kann sich jede(r) an fünf Fingern abzählen.

Natürlich haben sich die freien Werkstätten auf die Unterstützung von Interessengemeinschaften zusammengeschlossen. Es ist beispielsweise beileibe nicht so, dass das zur Verfügung gestellt Datenmaterial so einfach nutzbar wäre. Meist muss dieses aufwendig aufbereitet werden, damit die freie Werkstatt vor Ort damit arbeiten kann. Spezielle Anbieter, beispielsweise TecAlliance, leisten diese wichtige Basisarbeit. Und somit sind die freien Werkstätten bei der Fahrzeugdiagnose und der Fehlerbeseitigung auf Augenhöhe mit den Betrieben der Autoproduzenten. Hinzu kommt noch die Tatsache, dass die Kfz-Hersteller immer weniger Teile selbst herstellen, sondern herstellen lassen. Von Zulieferern, die Gott sei Dank auch den freien Ersatzteilmarkt bedienen.

Beides also – die Aufbereitung von Fahrzeugdaten und die Belieferung mit Ersatzteilen aus erster Hand – sorgt für Chancengleichheit unter den Vertrags- und freien Werkstätten. Und der so entstandene Wettbewerb dämpft die Preise. Man sollte durchaus mal einen Preisvergleich starten zwischen beiden Betriebsarten. Jedenfalls zeigen Stichproben, dass die freien Kfz-Betriebe dabei sehr oft verdammt gut dastehen. Autofahren ist ja sowieso keine billige Angelegenheit. Da ist man doch froh, wenn die Reparatur- und Wartungskosten nicht ins Uferlose abdriften.

Diagnosegeräte sind heute das wichtigste Handwerkszeug der Kfz-Werkstatt

Die Fahrzeugdaten müssen auch den freien Kfz-Betrieben zur Verfügung gestellt werden

Immer öfter stammen die einzelnen Fahrzeugteile von Zulieferern

Erstklassige Ersatzteile liefern die Zulieferer auch in den freien Markt

Freie Kfz-Betriebe beleben den Wettbewerb – und halten die Preise im Rahmen

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