• Hund im Auto bei starkem Sonnenschein

Die 5 Gefahren beim Autofahren im Sommer


1. Brandheiß – im wahrsten Sinne des Wortes.

Das Musikfestival, das Dorffest, die Sportveranstaltung: Nicht selten sind die Parkplätze voll und alternative Parkplätze sehr willkommen. Keine gute Idee ist es aber, auf trockenem Gras zu parken. Die Auspuffanlage kann mehrere Hundert Grad heiß sein. Es braucht dann nicht viel, bis ausgetrocknetes Gestrüpp oder Gras zu brennen anfängt. Die Gefahr ist eher gering, meint ihr? Dann fragt mal die örtliche Feuerwehr. 

2. Tiere und Kinder raus aus dem Auto.

Jedes Jahr aufs Neue in den Medien – ernstlich gefährdete oder sogar kollabierte Kinder und Tiere im heißen Auto. Die betroffenen Autobesitzer betonen dann immer wieder: ich war doch nur ein paar Minuten weg. Kann sein. Aber ohne Klimaanlage und in der prallen Sonne können im geschlossenen Auto ganz schnell über 50 Grad Celsius und mehr entstehen. Dann reichen mitunter schon Minuten bis zur Ohnmacht. Im Sommer gilt also: Kinder und Hunde mitnehmen, nie im Auto zurücklassen! Dann macht es auch nichts, wenn der Einkauf länger als erwartet dauert.

3. Eisschrank ist keine Lösung.

Klar – bei Hitze freut man sich auf erfrischende Luft im Auto. Kühlschranktemperaturen sind aber definitiv gesundheitsschädlich. Nicht nur die Atemwege können unter zu kühler Zugluft aus der Klimaanlage leiden. Auch der Kreislauf spielt dann mitunter verrückt. Ärzte empfehlen daher dringend, maximal 5 Grad Unterschied zur Außenluft einzustellen. Draußen 30 Grad, drinnen also nicht kühler als 25 Grad. Das reicht zur Erfrischung alle Mal. Und der Schnupfen im Sommer fällt aus.

4. Volltanken sein lassen.

Der letzte Tropfen Sprit soll noch rein, der Tank randvoll sein. Aber bitte nicht im Sommer. Wird es heißer, dehnen sich Flüssigkeiten aus. Der Tankstutzen kann überlaufen. Verdampfender Sprit ist allerdings leicht entzündlich. Auch hier lauert eine latente Gefahr. Die Feuerwehr muss nicht selten ausrücken, um in Brand geratene Fahrzeuge zu löschen. Mehr Achtsamkeit der Autofahrer kann hier entscheidende Dienste leisten.

5. Manche trocknen aus

Klar – eine lange Autofahrt ist Stress. Im heißen Sommer und bei gleißender Sonne umso mehr. Viele wollen dann so schnell als möglich ankommen. Toilettenpausen auf vollen Rastplätzen sind auch nicht eben verlockend. Manche kommen deshalb auf die Idee, lieber nicht viel zu trinken. Das spart Toilettenstops. Dies nun ist allerdings überhaupt nicht empfehlenswert. Bei diesem Verhalten drohen ernsthafte Kreislaufprobleme bis hin zum Schock. Das Gegenteil ist deshalb wichtig. Viel trinken. Und lieber öfter eine Pause machen. Konzentration ist erste Autofahrer-Pflicht. Auch auf den letzten Kilometern bis zum Ziel.