• Mechaniker mit Diagnosegerät

Auch im Digital-Zeitalter gilt fairer Wettbewerb unter den Kfz-Betrieben!


Viele schimpfen auf die Bürokraten der EU. Oft allerdings zu Unrecht. Denn meist wird in Brüssel durchaus zugunsten der Verbraucher entschieden, beispielsweise den Autofahrerinnen und Autofahrern. Laut Verordnung 566/2011 müssen nämlich auch markenungebundene, also freie Werkstätten in die Lage versetzt werden, Vermerke im digitalen Serviceheft zu lesen und Einträge in der Datenbank zu erstellen.

Warum ist das so wichtig? Ganz einfach: Neuere Fahrzeuge haben meist kein gedrucktes Serviceheft mehr. Nachweise über Inspektion, Ölwechsel usw. werden digital in eine Datenbank des Fahrzeugherstellers eingetragen. Weil Gebrauchtwagenkäufer meist wissen möchten, wie ein Fahrzeug gepflegt wurde und welche Historie ein Fahrzeug hat, spielen diese Daten eine große Rolle. Hätten die freien Kfz-Betrieb gar nicht die Möglichkeit, Einträge in diese Datenbanken vorzunehmen, bliebe aus Gründen einer durchgängigen Dokumentation nur der Service in einem Betrieb der jeweiligen Automarke.

Zum Glück achtet die EU aber auf einen fairen und freien Wettbewerb. Das hält die Preise für Verbraucher erschwinglich, weil alle die Möglichkeit haben, das Fahrzeug in einer Werkstatt ihrer Wahl warten und reparieren zu lassen. Unabhängig vom Alter des Autos. Und ohne Nachteile in Kauf nehmen zu müssen. Deshalb spielt die EU im Bereich des digital geführten Servicehefts eine wichtige und gute Rolle.

Kompetente und qualifizierte Werkstätten in Ihrer Nähe: