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Deutsche Autofahrer verschenken Milliarden

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Mal wieder, wie zu Beginn des russischen Angriffskrieges in der Ukraine, explodieren die Spritpreise. Dieses Mal ist es der Krieg im Iran. Dieselfahrer trifft es am härtesten. Aber auch E10-Benzin kostet in der Regel derzeit mehr als 2 Euro pro Liter. Das ruft Sozialverbände auf den Plan, die von der Politik einen Tankrabatt verlangen. Aber auch Unternehmen mit einer großen Fahrzeugflotte fragen sich, was man tun kann. Und setzen dabei beim Fahrer und dessen Verhalten an.
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Da gibt es in beispielsweise in Köln eine Firma namens Allegium, die sich auf Fahrtrainings spezialisiert hat und errechnete, dass Autofahrer die Spritkosten, also den Verbrauch, maßgeblich mit dem Fuß bestimmen. Fast 15% Treibstoff lassen sich nach deren Untersuchungen alleine mit einer ökonomischeren Fahrweise einsparen. Rechnet man das auf die gesamte Fahrzeugflotte Deutschlands hoch, dann sprechen wir von 500 Millionen Liter Benzin und Diesel weniger. Also derzeit von rund 2 Milliarden Euro.
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Nachbarländer wie etwa die Schweiz oder Österreich sind längst weiter. Dort gibt es etwa die Initiative „Quality Alliance Eco-Drive“, ein Zusammenschluss von Verkehrsverbänden, Fahrschulen und Bundesstellen. Ziel der Aktion ist die Reduktion von Abgasen und so ein Beitrag zur Einhaltung der Klimaziele. Wer weniger Sprit verbraucht, erspart nunmal der Umwelt Emissionen, sich selbst aber auch unnötige Kosten. Eine Win-Win-Situation.

Ein wichtiger Faktor beim Spritverbrauch: die eigene Fahrweise.

Entgegen landläufiger Auffassung funktioniert das kraftstoffsparende Fahren nicht einfach dadurch, dass man runter vom Gaspedal geht. Tatsächlich kann das Gegenteil der Fall sein. Nicht nur hochtouriges Fahren treibt den Spritverbrauch nach oben. Auch, wer zu untertourig fährt und beschleunigt, verschwendet Benzin und Diesel. Das Optimum liegt bei Fahrt auf freier Strecke im Bereich 80 Km/h und höchstem Gang. Plus/minus. „Mit-Schwimmen“ im Verkehr heißt die goldene Regel für verbrauchsarmes Fahren.

Ganz eindeutig am ungünstigsten – das wissen wohl alle – ist rasantes Tempo auf Autobahnen. Wer auf Langstrecken unterwegs ist, sieht dennoch viele, die ihren Wagen zur Höchstleistung treiben. Doch ab einem Tempo über 120 Km/h explodiert der Kraftstoffverbrauch. Deshalb fordern Umweltverbände immer wieder gesetzliche Einschränkungen und haben gute Argumente. 1 Milliarde Liter Sprit ließe sich pro Jahr bei einem Tempolimit von 120 Km/h auf Autobahnen einsparen.
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Man fragt sich allerdings, ob es den Gesetzgeber wirklich braucht. Die eigenen Vernunft und der Geldbeutel geben doch schon von ganz alleine die Richtung vor. Zumal Verkehrsexperten nachweisen konnten, dass das Rasen auf unseren Fernstraßen keinen Zeitvorteil bringt. Das nächste Bremsmanöver wartet schon, der Verkehr auf unseren Straßen ist schlicht zu dicht.
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Ein Trend gibt abschließend zu denken. Die Motoren wurden tendenziell immer effizienter. In letzter Zeit stieg der Gesamtverbrauch aller Fahrzeuge tatsächlich aber nochmals. Grund dafür ist der häng zu möglichst großen und schweren Fahrzeugen. Ein Widersinn in Zeiten hoher und wohl weiter st

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