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Feuchtigkeit im Auto und was man dagegen tun sollte

Viele Autobesitzer, deren Auto im Herbst und Winter draußen steht, kennen das Problem: Nervende, klamme Feuchtigkeit im Wageninnern. Und dann auch noch von innen beschlagene Scheiben ringsum, die man kaum richtig frei gewischt bekommt. Woher kommt sie bloß, die Feuchtigkeit im Auto? Zumeist ist das Problem hausgemacht.

5 Tipps gegen Feuchtigkeit im Auto


Tipp 1 – Nasses Laub

Es reicht zum Beispiel nicht, Laub einfach nur von der Karosserie zu fegen. Es muss auch aus Spalten und Vertiefungen entfernt werden. Insbesondere die Nahtstelle zwischen Motorhaube und Frontscheibe ist ein neuralgischer Punkt, weil sich dort Regenabläufe befinden. Werden diese verstopft, kann Wasser in die Lüftung gelangen oder es sickert gleich in den Fußraum. Wenn das passiert, muss man schauen, diese Abläufe wieder frei zu machen. Dabei aber niemals metallische Gegenstände benutzen, sondern etwas weicheres, flexibles, um keine größeren Schäden zu verursachen. Meistens reicht es auch aus einfach mit der Hand das Laub gründlich zu entfernen.

Laub & Feuchtigkeit im AutoNasses Laub im Herbst, ist Hauptursache für Feuchtigkeit im Auto.

Tipp 2 – Dichtungen

Ein häufiges Einfallstor für Nässe sind auch alte, poröse Dichtungen. Antennensockel, Kofferraumdeckel und Schiebedächer sind die Stellen, die man besonders im Blick haben sollte. Natürlich auch die Dichtungen an allen Scheiben. Es macht also bei Nässe im Auto Sinn, die Qualität der Gummis zu prüfen. Diese Dichtungen verlieren einfach im Laufe der Zeit ihre Elastizität, dagegen ist bis heute noch kein Kraut gewachsen. Im Winter kann man einen Pflegestift einsetzen, damit die Dichtungen nicht zu sehr von der Kälte angegriffen werden. Um so das mögliche Einreißen des Gummis bei Frost zu verhindern.

Zu beachten ist außerdem, dass Feuchtigkeit im Auto auch ein idealer Nährboden für Bakterien und Pilze ist. Die können für ältere Leute, Kleinkinder und Allergiker nicht erst dann zum Problem werden, wenn man bereits einen modrigen Geruch im Auto wahrnimmt. Deshalb muss man gegen einen feuchten Innenraum schon frühzeitig vorgehen.

Tipp 3 – Klimaanlage gegen die Feuchtigkeit!

Hat man also den Verursacher festgestellt, hilft die eingeschaltete Klimaanlage auch im Winter, die Feuchtigkeit abzutransportieren. Diese darf natürlich nicht auf Umluftbetrieb geschaltet sein da sonst keine trockene, kalte Luft ins Auto gelangen kann. Gegen feuchte Teppiche hilft auch Zeitungspapier, welches besonders saugfähig ist. Am besten aber unter die Teppiche legen – sofern möglich. Auch an die Zwangslüftungen im Kofferraum sollte gedacht werden. Sind diese dauerhaft mit Gegenständen zugestellt, kann das die Entlüftung der Fahrgastzelle stark behindern. Die Lüftungen befinden sich meist seitlich im Kofferraum.

Tipp 4 – Katzenstreu bindet Feuchtigkeit im Auto

Gegen leichte Feuchtigkeit helfen auch ganz spezielle Entfeuchtungs-Kissen. Die sind im Handel schon für kleines Geld erhältlich. Sie tun auch dann ihren Dienst, wenn man einen Wasserschaden hatte der behoben ist, aber noch Restfeuchte im Auto steckt. Für alle Katzenbesitzer: Einfach eine gute Handvoll Katzenstreu nehmen und in eine Socke oder ein Geschirrtuch füllen anschließend auf das Armaturenbrett legen. Da das Streu sehr Feuchtigkeitsbindend ist, zieht es die Feuchtigkeit sehr schnell an sich und bindet diese auch. Wem das zu umständlich ist, sollte sich tatsächlich ein Entfeuchtungs-Kissen kaufen.

Katzenstreu & Feuchtigkeit im AutoKatzenstreu bindet Feuchtigkeit, auch im Auto!

Tipp 5 – Professionelle Hilfe

Wer sein Nässeproblem trotz dieser Tipps in wenigen Tagen nicht los ist, der sollte sich an seine Werkstatt wenden. Ganz einfach deshalb, weil Feuchtigkeit im Auto wirkliche Gefahren birgt. Dazu gehören unter anderem die Eingeschränkte Sicht, welche gerade in der Dunkelheit eine sehr große Gefahr darstellt aber auch die Gesundheitsgefährdung durch das ständige Einatmen von Schimmelpilzen und Bakterien. Und nicht zu vergessen ist natürlich der drohende Rostfraß, der tiefe Spuren im Geldbeutel hinterlassen kann. Da ist der Gang in den freien Kfz-Meisterbetrieb auf jeden Fall die günstigere Variante.