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Auch der Werkstatt-Tipp hatte berichtet. Ursprüngliche Pläne der EU-Kommission sahen vor, dass Autos älter als 10 Jahre jährlich zur Hauptuntersuchung vorgestellt werden müssen. Der Plan entstand, weil die Fahrzeuge in Europa immer älter wurden und so auch weniger verkehrssicher sind. Doch siehe da: das EU-Parlament hat dem Vorhaben der Kommission eine Absage erteilt. Es bleibt beim zweijährigen Intervall für die Hauptuntersuchung bei TÜV, DEKRA usw.
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Leider aber, so berichten uns Werkstätten, Sicherheitsberater, und Prüfinstitute, hat aber auch hier die Medaille zwei Seiten. Die Zahl der bei der Hauptuntersuchung festgestellten Mängel steigt seit Jahren sprunghaft an. Zudem auch die Zahl jener Fahrzeuge, die bei der Prüfung komplett aus dem Verkehr gezogen werden müssen. Ganz offensichtlich sparen Kunden bei der Fahrzeugwartung und Reparatur. Das ist in Zeiten von Inflation und konjunktureller Schwäche teils nachvollziehbar. Aber …
Es ist ein Unterschied, ob z.B. der Sitzbezug verschlissen ist oder aber die Bremse nicht mehr funktioniert. Ob der Lack Kratzer hat oder ein Stoßdämpfer den Geist aufgab. Es gibt nunmal Fahrzeugteile, die ohne eine regelmässige Wartung und mitunter einem Austausch gefährlich werden. Nicht nur für andere Verkehrsteilnehmer, sondern auch für den Fahrer selbst. Augen zu und durch ist da eine verdammt schlechte Idee.
