Jedes 3. Auto mit Mängeln bei der HU


WELCHE BAUTEILE SIND BESONDERS ANFÄLLIG?

Sind die Deutschen Servicemuffel? Genauer: Werden Autos hierzulande zu wenig gewartet und gepflegt? Zu dem Schluss könnte man kommen bei Analyse der Mängellisten beispielsweise des technischen Überwachungsunternehmens GTÜ. Demnach weist jedes 3. Fahrzeug bei der Hauptuntersuchung einen oder mehrere Mängel auf.

Extrem: Diese Bremsscheibe war hauchdünn und bereits gebrochen, als der Halter des Wagens zur HU kam.

Bedenkt man allerdings, dass die Autos auf unseren Straßen durchschnittlich 9,4 Jahre alt sind, überrascht das nicht. Nach einer solchen Zeit, häufig verbunden mit beachtlichen Kilometerständen auf den Tachos, kommen einige Fahrzeugteile an ihre natürliche Verschleißgrenze. Zwar stieg die Laufleistung der Autos im Allgemeinen und einzelner Fahrzeugkomponenten im Speziellen tendenziell über die Jahrzehnte. Ganz ohne Verschleiß an bestimmten Bauteilen geht es aber technisch noch immer nicht. Doch muss die Frage erlaubt sein: Warum fallen Mängel erst auf, wenn ein Ingenieur bei der HU das Auto unter die Lupe nimmt? Fehler an der Beleuchtung, auf der Mängelhitliste weit oben, sollten doch eigentlich früher ersichtlich sein.
Sind es aber offenbar nicht.

Daher empfiehlt sich die NDurchführung einer Kfz-Inspektion im Vorfeld der fälligen Hauptuntersuchung. Denn danach ist die Erteilung der neuen Plakette meist nur noch Formsache. Ein durchaus erwünschter Nebeneffekt ist, falls nötig, die Wiederherstellung der notwendigen Verkehrssicherheit. Und aus diesem Grunde wurde die regelmäßige HU ja auch eingeführt.

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