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Die Tücken der digitalen Navigation.

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Viele folgen heutzutage einer App aufs Wort. Der Stimme von Google Maps. Meist in jedem Fall. Auch dann, wenn die Verkehrslage schwierig wird, beispielsweise bei einem Stau. Dann stellt sich einem dennoch zwangsläufig die Frage: umfahren oder aber auf der Strecke bleiben. Google Maps meint, die beste Alternative zu kennen. Aber stimmt das denn?

Nicht wenige Autohersteller integrieren Google Maps mittlerweile in das Infotainment-System ihrer Modelle.

Das Magazin „DER SPIEGEL“ befragte dazu jüngst einen Informatiker mit Hintergrundwissen, der so einige interessante Antworten liefert. Das ist insofern gerade wichtig, weil ja die große Reisewelle beginnt und ein gutes Vorwärtskommen die Laune fördert, ein Stau dagegen selbige sinken lässt. Manche Tücken sind zudem beachtlich, insbesondere im Ausland. Aber der Reihe nach.
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Google Maps ist mit 70 % aller Nutzer der Platzhirsch bei der Navigation. Weil die App Nutzerdaten sammelt, ist die Datenbasis durchaus beachtlich. Das Problem aber: Das System ist egoistisch. Es will alle Verkehrsteilnehmer schnell von A nach B bringen. Wenn aber viele Nutzer auf die gleiche Route gelockt werden, dann sinkt die Staugefahr nicht, sie steigt, weil Google nicht weiß, wie viele Leute gerade auf der gleichen Strecke unterwegs sind.
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Hinzu kommt: Ist die Datenbasis in Deutschland sehr gut, kann man das über das europäische Ausland nicht in jedem Fall behaupten. Da entpuppt sich so manche „Landstraße“ in Wahrheit als Feldweg. Die angezeigten Geschwindigkeitsgrenzen stimmen nicht oder man steht mit dem Wohnwagen vor einer Brücke mit zu geringer Maximalhöhe. In der Hoffnung, man realisiert das vorher.
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Aber zurück zum eingangs erwähnten Problem mit den Staus. Erfahrungen haben gezeigt, dass Umleitungen, die Google empfiehlt, zur Falle werden können. Immer, wenn die Kapazität der Umleitung dem plötzlichen Andrang nicht gewachsen ist, also recht oft. Dann kommt es zum „digitalen Stau“.
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Was empfiehlt nun der Insider den Werkstatt-Tipp-Lesern? Jedenfalls kein „blindes Vertrauen“ in die App. So gut und hilfreich die Navigations-Hilfen auch sind – perfekt sind sie nicht und werden es auf absehbare Zeit nicht sein. Womöglich wird eines Tages die KI Verkehrsströme bestmöglich lenken. Noch ist das aber Zukunftsmusik. Was ist die Alternative? Laut dem Experten die gute alte Intuition. In Tests zeigte sich, dass die jedenfalls dem Google-Konzern in Staufragen noch (lange?) nicht unterlegen ist.
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