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Problem weiches Bremspedal

Vielen Autofahrern ist bewusst, dass Bremsscheiben und -Beläge zu den Verschleißteilen gehören und von Zeit zu Zeit erneuert werden müssen. Was aber, wenn Bremsbeläge und Scheiben nicht abgefahren sind, das Auto sowieso nicht stark beansprucht wird, die Bremskraft aber dennoch sehr zu wünschen übrig lässt?

Schuld an einem solchen Zustand ist in aller Regel die Bremsflüssigkeit. Sie hat die Aufgabe, die Kraft beim Treten aufs Pedal ans Bremssystem zu übertragen. Was viele nicht wissen, ist die Tatsache, dass auch diese Flüssigkeit verschleißt und ein klares Verfallsdatum hat. Warum ist das so?

Bremsflüssigkeitsbehälter im Auto

Der Bremsflüssigkeitsbehälter – hier sollte nur der Fachmann drangehen.

Die Bremsflüssigkeit ist hygroskopisch. Was nichts anderes bedeutet, als dass sie Wasser anzieht. Kommt immer mehr Wasser hinzu, lässt die Bremskraft allmählich nach. Im Extremfall fällt das System sogar aus. Das kann passieren, wenn das Wasser bei Hitze verdampft und sich Luftblasen bilden. Es bleibt also keine Alternative zum regelmäßigen Tausch der Bremsflüssigkeit.

Keine gute Idee ist es übrigens, Bremsflüssigkeit einfach selbst nachzufüllen. Zum Austausch der Bremsflüssigkeit braucht man Fachwissen. Ein geeigneter Service kann beispielsweise so aussehen: Räder demontieren, Entlüftungspunkte öffnen, per Druck über ein spezielles Gerät die alte Flüssigkeit komplett entfernen, System spülen, neue Bremsflüssigkeit einfüllen, Bremsen entlüften. Es darf keinerlei Luft im System verbleiben.

Werkstatt-Tipp rät also all jenen, die länger keine Inspektion durchführen ließen, zum Wechsel der Bremsflüssigkeit in der qualifizierten Kfz-Werkstatt. Und wenn sich bereits erste Anzeichen andeuten, man also das Gefühl hat, die Bremse greift nicht wie gewohnt, keinen Tag länger zu zögern. Zu einem Bremsversagen darf es nicht kommen.