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Wer den Räderwechsel selbst erledigt, muss die Reifen kennzeichnen, von welcher Achse sie stammen. Beispielsweise VL, HR usw. Das erleichtert die erneute Montage und so erfolgt ein gleichmässiger Verschleiß. Allerdings: Reifen mit dem besten Restprofil gehören auf die Hinterachse. Jedoch die Räder immer nur achsweise wechseln, wenn überhaupt. Und ist das Reifenprofil unter 3 mm tief, sollte eine Neubereifung erwogen werden. Zwar setzt der Gesetzgeber eine Untergrenze von 1,6 mm. Aber dann ist die Leistung der Reifen gerade bei schlechter Witterung schon sehr stark eingeschränkt. Das Risiko geht man besser nicht ein.
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Rundum sauber sollten sie sein
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Ein wichtiger Schritt ist die Reinigung. Beispielsweise Winterräder einfach so einzulagern, wie sie sind, ist keine gute Idee. Bremsstaub, Schmutz und kleine versteckte Salzreste können Felgen und Reifen zusetzen. Chemische Prozesse sind die Ursache. Daher sollten die Räder mit Wasser gründlich von Verunreinigungen gesäubert werden. Wenn man ein Reinigungsmittel verwendet, etwa einen Felgenreiniger, ist das keine schlechte Idee. Dann aber bitte gründlich nachspülen, denn auch das Mittel darf nicht lange auf Felge und Reifen verbleiben. Aus besagtem Grund.
Sind Felgen und Reifen sauber, sollte ein prüfender Blick folgen. Gibt es Schäden an der Reifenflanke, auf der Lauffläche, an der Felge? Falls ja, sollte man einen Fachmann in der Werkstatt prüfen lassen, ob eine gefahrenfreie Weiternutzung möglich ist. Dem ungeschulten Auge ist es nahezu unmöglich zu entscheiden, ob mit dem entsprechenden Reifen oder der beschädigten Felge eine baldige Panne droht. Bei plötzlichem Druckverlust und entsprechender Geschwindigkeit ist das eine keinesfalls zu unterschätzende Gefahr.
