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Räderwechsel ist total simpel? Nicht wirklich!

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Sicher: Es gibt Leute mit handwerklichem Geschick. Männer und Frauen, die sich gut mit der Technik auskennen und zudem mit passendem Werkzeug ausgestattet sind. Das sind aber längst nicht alle. Und daher ist es sinnvoll, sich auch mit dem demnächst notwendigen Wechsel von Sommer auf Winterreifen genauer zu beschäftigen. 

1. Der passende Schlüssel

Aus Sicherheitsgründen wird beim Radwechsel der Gebrauch eines Drehmomentschlüssels dringend empfohlen.

Wer den Räderwechsel fachgerecht durchführen will, braucht einen Drehmomentschlüssel. Denn die Radmuttern sollen mit einer bestimmten Kraft angezogen werden. Tut man dies zu fest, drohen Schäden am Gewinde. Auch wäre die Spannung auf den Schrauben zu groß. Bei einer scharfen Bremsung könnten sie brechen. 

Zieht man die Muttern dagegen zu lasch an, ist die Gefahr groß, dass sie sich mit der Zeit lockern. Im Extremfall löst sich ein Rad während der Fahrt. Ein Räderwechsel nach dem Motto „Muttern auf die Schrauben und fertig“ ist jedenfalls deutlich zu kurz gesprungen.
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2. Ansetzen und Anheben 

Bekanntermaßen haben Autos ein erhebliches Gewicht. Beim Räderwechsel muss ein Wagenheber diese Gewicht anheben und tragen. Aber wo genau setzt man den Wagenheber an? Dafür sind bei jedem KFZ nur ganz bestimmte Punkte vorgesehen. Die muss man kennen. Denn nimmt man den falschen Ansatzpunkt, kann ein Karosserieschaden die Folge sein.
 
Übrigens muss der Wagenheber auch stabil, auf festem Untergrund stehen. Man kann sich gut vorstellen, was passiert, wenn das Auto abrutscht. Schwere Verletzungen können die Folge sein. Erhebliche Schäden am Fahrzeug außerdem.
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3. Richtung

Manche Reifen haben eine vorgeschriebene Laufrichtung. Werden Räder falsch herum montiert, hat das Folgen. Die Gefahr von Aquaplaning steigt. Die Kraftübertragung sinkt. Der Reifen verschleißt schneller. Das Abrollgeräusch wird lauter. Der TÜV würde keine Plakette erteilen.
 
Man sieht auch an diesem Beispiel wieder: Selbst bei etwas vermeintlich so einfachem wie dem Räderwechsel steckt der Teufel im Detail. Wer nicht wirklich sattelfest auf dem Gebiet ist und auch das erforderliche Werkzeug fehlt, sollte die Arbeit in die Hände von Fachleuten geben. 
 
Die guten inhabergeführten Werkstätten sind leicht erreichbar und erledigen diese Arbeit zuverlässig und preisgünstig. Wer an der falschen Stelle spart, ist selten gut beraten.
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