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Eine Studie klärt auf, was auf Werkstatt und Autofahrer zukommt

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Dass sich im Automobilmarkt vieles ändert, können Interessierte täglich der Presse entnehmen. Der technologische Wandel ist in vollem Gang. Damit ist aber bei weitem nicht nur die E-Mobilität gemeint. Fahrzeuge – auch solche mit Verbrennungsmotor – entwickeln sich zunehmend in Richtung rollende Computer. Dass davon zwangsläufig der Fahrzeugservice betroffen sein wird, ist die logische Konsequenz.

„Servicemarkt 2040“ – unter dieser Überschrift haben unlängst das Fraunhofer Institut, das Institut für Automobilwirtschaft, der Zentralverband des deutschen Kraftfahrzeuggewerbes und das Institut für Automobilwirtschaft eine vielbeachtete Studie vorgestellt. Schwerpunkt dabei war die Frage, wie sich Digitalisierung und Elektrifizierung auf die vielen tausend freien Kfz-Werkstätten auswirken werden. Das ist für die Betriebe so relevant wie für Autofahrer, denn die „Freien“, also die markenunabhängigen Handwerksbetriebe, sind gerade in der Fläche bei Wartung und Reparatur unverzichtbar.

Die Weiterbildung der Mitarbeiter ist für Kfz-Werkstätten überlebenswichtig.

Tenor der Studie ist, dass der Hochlauf der innovativen Techniken zwar etwas langsamer vonstatten geht, als erwartet, der Wandel wird aber dennoch dramatisch sein. Insbesondere, weil die Aufgaben in der Werkstatt erkennbar und deutlich komplexer sowie anspruchsvoller werden. Soll dabei die Kundenzufriedenheit nicht auf der Strecke bleiben, sind neue Kompetenzen gefragt. Aus- und Weiterbildung müssen sich den gestiegenen Anforderungen anpassen. Genau darin liegt aber auch eine Chance.

Entsprach das Bild des einstigen Auto-Schraubers ohnehin schon länger nicht mehr der Wirklichkeit, wird dies zukünftig noch viel weniger der Fall sein. Die damit einhergehende Hoffnung ist, dass sich zunehmend mehr junge Leute für die hochkomplexe, digitalisierte Fahrzeugtechnik begeistern. Gleichzeitig werden sich aber bereits gestandene Kfz-Mechatroniker weiterbilden müssen, um mit der rasanten technologischen Entwicklung Schritt halten zu können. Einen Weg, sich auf die Veränderungen einzustellen, sehen die Studienleiter übrigens in Kooperationen innerhalb der Werkstattbranche.
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Einig sind sich die Experten darin, dass nur innovative Betriebe den technologischen Wandel bewerkstelligen können. Eine Marktbereinigung ist daher zu erwarten. Für jene aber, die sich rechtzeitig positionieren, die in Technik und Mitarbeiterqualifikation investieren, sind die Aussichten rosig. Autofahrer werden Kompetenz zukünftig noch viel mehr schätzen und das zwangsläufig müssen. Die Komplexität der Fahrzeuge hinsichtlich deren technischer Ausstattung wird ganz sicher weiter zunehmen, ein Ende dieses Prozesses kaum abzusehen.
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Das einzig Beständige ist der Wandel. Diese These beweist sich erneut im Bereich individuelle Mobilität. Die damit verbundene Aufgabe für Werkstattunternehmer ist – wie geschildert – alles andere als trivial. Wer es aber schafft, neue Technologien und gut ausgebildetes Personal an den Start zu bringen, wird sich über eine ausgelastete Werkstatt freuen können.
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