• Bremsende Autos bei schlechter Sicht

Vorsicht: Verlängerter Bremsweg


So manche Autofahrer haben schon folgende Erfahrung gemacht: Bei Nässe greift die Bremse erst mit einiger Verzögerung. Dabei kann einem schon der Schreck in die Glieder fahren. Einen Moment glaubt man nämlich, die Bremse könnte versagen. Das ist definitiv kein angenehmes Gefühl.

Grund für die Verzögerung ist ein Wasserfilm auf der Bremsscheibe, der erst mal weggebremst werden muss. Zwar sorgt in manchen Autos eine Elektronik dafür, dass durch sporadisch sanftes Anlegen der Bremsbeläge der Film beseitigt wird. Auch gibt es mittlerweile Bremsscheiben mit Lochbohrungen oder Nuten, die diesem Nässefilm entgegenwirken. Das trifft aber längst nicht auf jedes Fahrzeug zu.

Allen Autofahrern wird deshalb empfohlen, ein verzögertes Ansprechen der Bremse gerade in der kalten und nassen Jahreszeit einzukalkulieren. In jedem Fall ist es ratsam, die Bremsen in der Werkstatt prüfen zu lassen. Vor allem dann, wenn eine Inspektion länger zurück liegt. Die Bremse ist die wichtigste Sicherheitseinrichtung des Autos. Ihre einwandfreie Funktion muss sichergestellt sein.

Tipps zum Bremsen bei Regen, Eis und Schnee

Abstand zum vorausfahrenden Auto gegenüber trockener Fahrbahn mindestens verdoppeln.

Stets behutsam und gleichmäßig bremsen.

Möglichst nicht in Kurven bremsen, das Fahrzeug könnte ausbrechen. Besser rechtzeitig vom Gas.

Kommt das Auto ins Rutschen, gegenlenken. Bei schlechter Witterung beide Hände am Lenkrad.

Gab es in diesem Jahr noch keine Inspektion, besser Bremsen auf Verschleiß prüfen lassen.