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Werkstatt-Tipp zur Inflation bei den Werkstattkosten

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Es ging wie ein Lauffeuer durch die Medien. Kfz-Versicherer erhöhen erneut ihre Prämien. Als Grund dafür geben sie wiederholt gestiegene Reparaturkosten an. Doch stimmt das? Und wenn ja, woran liegt es? Das Fachmagazin AUTOHAUS hat gründlich recherchiert und seine Analyse jüngst veröffentlicht. Dies sind wesentliche Elemente daraus.

1. ERSATZTEILE

Das wird teuer.

Wir berichteten darüber, dass es gelungen ist, das Monopol der Autohersteller bei Karosserieteilen zu brechen. Zukünftig dürfen auch unabhängige Produzenten solche Teile herstellen und über den Fachgroßhandel vertreiben. Aber leider gelten großzügige Übergangsfristen von mehreren Jahren. Bis dahin – so die Erkenntnis – lassen sich die Automarken ihre Ersatzteile wie Kotflügel, Scheinwerfer und Kofferraumdeckel fürstlich bezahlen. Erst wenn der Wettbewerb in dem Bereich wirklich greift, wird es in dem Segment zu Preissenkungen kommen.
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2. WERKSTÄTTEN
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Ein Problem im Bereich Kfz-Service ist wie in vielen Branchen des Handwerks der Fachkräftemangel. Händeringend wird nach Fachleuten gesucht. In einer solchen Situation greifen die Mechanismen des Marktes. Bei knappen Gütern und Ressourcen steigen die Preise. Um Fachleute ist ein Wettbewerb entbrannt, in dem nur besteht, wer eine höhere Entlohnung bietet.
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3. KOMPLEXITÄT
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Fahrzeuge werden immer komplexer. Ein gutes Beispiel dafür sind die unzähligen Assistenzsysteme, die mittlerweile in Fahrzeugen verbaut sind. Deren Sensoren und Software muss immer mal wieder kalibriert werden oder auch ersetzt. Zusätzliche Arbeitszeit fällt dabei an. So haben Komfort und Sicherheit ihren Preis. Der Werkstattkunde merkt das auf der Rechnung.

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Bei all den Kostentreibern muss aber ein Faktor auf der positiven Seite vermerkt werden. Die Qualität der Autos insgesamt ist gestiegen. Das wird anhand des immer weitere steigenden Alters des gesamten deutschen Fahrzeugbestands deutlich. Diese Entwicklung könnte es nicht geben, hätten die Fahrzeuge auf unseren Straßen erhebliche Mängel bei der Teilequalität. 200.000 gefahrene Kilometer sind heute längst keine Seltenheit mehr. Und selbst ein Auto mit 20 Jahren auf dem Buckel muss nicht zwangsläufig zum alten Eisen gehören.
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Hinzu kommt: Mit den freien, markenunabhängigen Werkstätten fährt man in aller Regel günstiger. Deren Preise liegen oft deutlich unter denen der Automarken. Ein Trost immerhin in Zeiten von Inflation.

 

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