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Kfz-Versicherung mit Werkstattbindung – Wirklich günstig?

Der Jahreswechsel ist auch die Zeit, in der Millionen Autofahrer zum Wechsel ihrer Autoversicherung aufgefordert werden. Dabei besonders im Trend: Verträge mit Werkstattbindung. Diese werden zu Sonderkonditionen beworben, was auf den ersten Blick verlockend aussieht. Allerdings verbirgt sich dahinter ein Hasenfuß. Die Versicherungsgesellschaft gibt dann nämlich vor, in welche Werkstatt man bei einem Schaden zu gehen hat. Dies bedeutet: Die Werkstatt des Vertrauens ist außen vor, die eigene Entscheidungsfreiheit eingeschränkt. Zumeist wird man in einen Betrieb geschickt, den man gar nicht kennt und einschätzen kann.

Natürlich muss man sich nicht zwingend nach den Vorschriften der Versicherung verhalten. Geht man aber weiterhin in die selbst gewählte Werkstatt, wird oft nicht die volle Schadenssumme beglichen. Abschläge von 15 % und mehr sind keine Seltenheit. Einige Versicherungsgesellschaften verlangen in diesem Fall auch die Erhöhung der Selbstbeteiligung.

Autofahrer sollten daher bereits im Vorfeld prüfen, ob diese Werkstattbindungen den günstigeren Tarif am Ende auch wirklich wert sind. Wer jedenfalls gewohnt ist, seine Entscheidungen selbst zu treffen, wird sich vermutlich mit Vorschriften dieser Art schwer tun. Werkstatt-tipp.de empfiehlt jedenfalls, den Gesamtmarkt der Autoversicherungen im Auge zu haben, denn es gibt auch gute Angebote ohne Einschränkung der Freiheitsrechte des Verbrauchers. Daher immer Augen auf im Straßenverkehr – und beim Abschluss von Verträgen.


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